Selbst fürs Alter vorsorgen

Die Bedeutung der privaten Pensionsvorsorge ist ein stark unterschätztes Problem der österreichischen Gesellschaft. Wir werden zwar in unregelmäßigen Abständen auf das Thema hingewiesen – aber als gelernte Österreicher reagieren wir nach dem Motto: „Ich bekomme eh keine Pension mehr.“

Alter_vorsorgen_01© Jena Šimková

Aber schnell sind wir 40 geworden und es ist uns nicht einmal aufgefallen. Die Enkel kommen und schon steht die Frage der Pension vor der Tür. Wann soll ich gehen? Wie viel werde ich bekommen?
Mit der Einführung des Pensionskontos, das für alle einsehbar ist, wird sich hoffentlich ein realistischer Ansatz zu diesen Themen finden, denn Altersarmut ist keine Seltenheit mehr in einem der reichsten Länder der Welt.
Die Politik hat vor vielen Jahren die Zukunftssicherung nach § 3 (1) Zif. 15 lit. A ESTG eingeführt. Eine gute Maßnahme, die leider zu vieler Voraussetzungen bedarf: Unternehmen und Belegschaft müssen sich einig sein; die Verwaltungskosten für den Unternehmer sind hoch; beim Wechsel des Arbeitgebers ändern sich die Voraussetzungen.
Die Einführung der Zukunftsvorsorge war ein weiterer Versuch, das Volk für eine Pensionsansparung zu begeistern. Aber Mindestaktienquote und Kapitalgarantie gleichzeitig sind wie die Quadratur des Kreises, und wieder werden viele vom Ergebnis enttäuscht sein.
Die staatliche Unterstützung für die „klassische Pensionsvorsorge“ im Rahmen einer Er- und Ablebensversicherung hat auch enorm abgenommen.

Was also sollen wir tun, um für unsere Pension vorzusorgen?
Mit unserem Grundwissen zu Aktien, Anleihen, Immobilien, Fonds ist es nicht weit her und noch dazu gelten viele Weisheiten heute nicht mehr, wie z.B. Aktien und Anleihenmärkte verhalten sich in Krisenzeiten unterschiedlich, der Anleihenanteil an einem Portfolio sollte dem Lebensalter des Kunden entsprechen, oder Kostolanys berühmtes Postulat: Kaufen sie eine Aktie und schauen sie die nächsten zehn Jahre nicht mehr hin.
Auch kaufen wir regelmäßig zu spät und verkaufen zu früh. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Expertenmeinung, dass 2013 der Einstieg in Aktien ein günstiges Investment ist. Das bedeutet, wir haben die ersten vier Jahre der Aufwärtsbewegung schon verpasst - mit Steigerungen von 50% und darüber - und wir werden mit Panik in den Augen wieder verkaufen, uns die Wunden lecken und hoffentlich bis zum nächsten Mal alles wieder vergessen haben.

Was also ist das Rezept?
Es gibt keine einfache Lösung, und sie sieht für jeden anders aus. Ein Grundsatz ist allerdings, je weniger Geldmittel für die Absicherung vorhanden sind, desto sicherer sollte die gewählte Veranlagung sein.
Die fondsgebundene Lebensversicherung mit der Kombination aus einer Lebensversicherung mit all ihren Vorteilen und der freien Entscheidung des Kunden über den Sparanteil war vielversprechend.
Der Versicherungsmantel ist jedoch eine relativ teure Angelegenheit. Die Veranlagungsstragie wurde oft zu aggressiv gewählt und die Finanz- und Bankenkrise hat das Ihrige dazu beigetragen die Depotwerte zu vernichten.
Die neueste Produktentwicklung der Helvetia Versicherung – Cle Vesto – hat sich des Nachteils des teuren Versicherungsmantels angenommen und eine Möglichkeit für den Kunden geschaffen, zu wirklich annehmbaren Kosten für die eigene Pension vorzusorgen. Mit dieser Kostenstruktur und den angebotenen Möglichkeiten der Veranlagung des Sparanteiles ist die Helvetia Versicherung in Österreich unerreicht.
Unsere Aufgabe als Vermögensberater kann es nur sein, den Bedarf des Kunden zu eruieren, die Erwartungen des Kunden auf ein realistisches Niveau zu bringen, für den Kunden das geeignete Veranlagungsinstrument zu finden und mit ihm gemeinsam durch sein finanzielles Leben zu gehen.
Carsten Ougaard, Ougaard & Partner






Selbst fürs Alter vorsorgen

Die Bedeutung der privaten Pensionsvorsorge ist ein stark unterschätztes Problem der österreichischen Gesellschaft. Wir werden zwar in unregelmäßigen Abständen auf das Thema hingewiesen – aber als gelernte Österreicher reagieren wir nach dem Motto: „Ich bekomme eh keine Pension mehr.“

Alter_vorsorgen_01© Jena Šimková

Aber schnell sind wir 40 geworden und es ist uns nicht einmal aufgefallen. Die Enkel kommen und schon steht die Frage der Pension vor der Tür. Wann soll ich gehen? Wie viel werde ich bekommen?
Mit der Einführung des Pensionskontos, das für alle einsehbar ist, wird sich hoffentlich ein realistischer Ansatz zu diesen Themen finden, denn Altersarmut ist keine Seltenheit mehr in einem der reichsten Länder der Welt.
Die Politik hat vor vielen Jahren die Zukunftssicherung nach § 3 (1) Zif. 15 lit. A ESTG eingeführt. Eine gute Maßnahme, die leider zu vieler Voraussetzungen bedarf: Unternehmen und Belegschaft müssen sich einig sein; die Verwaltungskosten für den Unternehmer sind hoch; beim Wechsel des Arbeitgebers ändern sich die Voraussetzungen.
Die Einführung der Zukunftsvorsorge war ein weiterer Versuch, das Volk für eine Pensionsansparung zu begeistern. Aber Mindestaktienquote und Kapitalgarantie gleichzeitig sind wie die Quadratur des Kreises, und wieder werden viele vom Ergebnis enttäuscht sein.
Die staatliche Unterstützung für die „klassische Pensionsvorsorge“ im Rahmen einer Er- und Ablebensversicherung hat auch enorm abgenommen.

Was also sollen wir tun, um für unsere Pension vorzusorgen?
Mit unserem Grundwissen zu Aktien, Anleihen, Immobilien, Fonds ist es nicht weit her und noch dazu gelten viele Weisheiten heute nicht mehr, wie z.B. Aktien und Anleihenmärkte verhalten sich in Krisenzeiten unterschiedlich, der Anleihenanteil an einem Portfolio sollte dem Lebensalter des Kunden entsprechen, oder Kostolanys berühmtes Postulat: Kaufen sie eine Aktie und schauen sie die nächsten zehn Jahre nicht mehr hin.
Auch kaufen wir regelmäßig zu spät und verkaufen zu früh. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Expertenmeinung, dass 2013 der Einstieg in Aktien ein günstiges Investment ist. Das bedeutet, wir haben die ersten vier Jahre der Aufwärtsbewegung schon verpasst - mit Steigerungen von 50% und darüber - und wir werden mit Panik in den Augen wieder verkaufen, uns die Wunden lecken und hoffentlich bis zum nächsten Mal alles wieder vergessen haben.

Was also ist das Rezept?
Es gibt keine einfache Lösung, und sie sieht für jeden anders aus. Ein Grundsatz ist allerdings, je weniger Geldmittel für die Absicherung vorhanden sind, desto sicherer sollte die gewählte Veranlagung sein.
Die fondsgebundene Lebensversicherung mit der Kombination aus einer Lebensversicherung mit all ihren Vorteilen und der freien Entscheidung des Kunden über den Sparanteil war vielversprechend.
Der Versicherungsmantel ist jedoch eine relativ teure Angelegenheit. Die Veranlagungsstragie wurde oft zu aggressiv gewählt und die Finanz- und Bankenkrise hat das Ihrige dazu beigetragen die Depotwerte zu vernichten.
Die neueste Produktentwicklung der Helvetia Versicherung – Cle Vesto – hat sich des Nachteils des teuren Versicherungsmantels angenommen und eine Möglichkeit für den Kunden geschaffen, zu wirklich annehmbaren Kosten für die eigene Pension vorzusorgen. Mit dieser Kostenstruktur und den angebotenen Möglichkeiten der Veranlagung des Sparanteiles ist die Helvetia Versicherung in Österreich unerreicht.
Unsere Aufgabe als Vermögensberater kann es nur sein, den Bedarf des Kunden zu eruieren, die Erwartungen des Kunden auf ein realistisches Niveau zu bringen, für den Kunden das geeignete Veranlagungsinstrument zu finden und mit ihm gemeinsam durch sein finanzielles Leben zu gehen.
Carsten Ougaard, Ougaard & Partner